RISNJAK ist ein waldreiches Bergmassiv in der Nähe der Stadt Rijeka, das seinem Namen nach «ris» - dem Luchs - seinem populärsten Bewohner erhalten hat. Der gleichnamige Nationalpark erstreckt sich zwischen 300 und 1500 Meter über dem Meeresspiegel. Wegen seiner Lage an der Schnittstelle der Alpen mit den Dinarieden, sowie dem Mittelmeerraum und Pannonien, sind hier auf kleinem Raum fast alle Tier- und Pflanzenarten dieser Gebiete vertreten. Die Schönheit der Wälder, die Karstphänomene, reizvolle Quellen und einzigartige Ausblicke ziehen unzählige Bergsteiger und andere Naturfreunde nach Risnjak. Die Bergsteiger, als häufigste Besucher des Nationalparks, finden das Gebiet um den höchsten Gipfel des Massivs am eindrucksvollsten. Der Gipfel von Risnjak ist zu allen Jahreszeiten gleich reizvoll. Im Winter, wenn ihn der Schnee bedeckt, im Frühjahr, wenn sich die umliegenden Wiesen in ein Blumenmeer verwandeln, im Sommer, wenn er erholsame Kühle vor der Hitze der nahe liegenden Küste spendet, und im Herbst, wenn sich die Wälder bunt verfärben. Der Park ist für seine reiche Tierwelt weit bekannt. Neben dem Luchs als «Schutzherren» kommen auch Braunbären, Marder, oder Wiesel vor. Obwohl der Luchs auf Risnjak eine Zeit lang vom Aussterben bedroht war, ist er seit 1974 wieder zahlreich anzutreffen.
Risnjak ist auch für seine grandiosen Panoramablicke bekannt. Von zahlreichen Gipfel bietet sich sowohl ein Blick auf die Inseln der Kvarner- Bucht, als auch auf die Berge im benachbarten Slowenien, bis hin zu den Alpen. Innerhalb der Grenzen des Nationalparks befindet sich auch die Quelle des Flusses Kupa, der hier seinen 300 Kilometer langen Weg zu der Pannonischen Ebene antritt. In ihrem Oberlauf ist die Kupa ein schneller und klarer Gebirgsfluss mit vielen Stromschnellen. Dies macht ihn bei Wildwassersportlern sehr beliebt. Wegen den zahlreichen Forellen zählt die Kupa auch zu den beliebtesten Gewässern der Sportfischer. Seine kraftvoll sprudelnde Quelle unter einem hohen Felsen ist eine der größten und schönsten in Kroatien.¸1953 zum Nationalpark erklärt.












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